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Geschichte der Stadt

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Lubliniec enstand um ein Jagdschloss und eine Kapelle herum, die ungefähr im Jahre 1272 von Herzog Władysław Opolski erbaut wurden. Schon zu Regierun-gszeiten von Bolesław Opolski (1281-1313) erhielt die damalige Siedlung das Stadtrecht. Die Stadt, gelegen an der Strecke zwischen Siewierz bis Olesna, unterhielt belebte Handelsbeziehungen und vermittelte im Austausch zwischen Małopolska und Schlesien. Sie er-reichte auch das Privileg des aus-schließlichen Braur-echts für Bier für die Bevölkerung der Um-gebung in einem Radius von einer Meile (ca. 7 km). Zur schnelleren Entwic-klung der Stadt tru-gen auch die neuen, im Jahre 1500 durch Jan Opolski verge-benen, Privilegien bei. Der Fürst hatte damals angewiesen, in den benachbarten Wirtshäusern nur noch Bier aus Lubliniec zu verkaufen, erlaubte die Durchführung von Wo-chenmärkten und zwei Jahresmärkten für Rind-vieh, schenkte der Stadt das Dorf Steblów und genehmigte die Ansiedlung von Handwerkern in der Stadt.Eine große Bedeutung für Lubliniec hatte auch die Tatsache, dass man im Jahre 1776 in Folge eines rechtskräftigen Vertrages mit dem Grafen von Schlegendorf einen Wald mit einer Größe von 5203 Morgen (ca. 1300 ha) erhielt, der den Bedarf der Einwohner an Holz deckte und auch zum Erholungsort wurde. Im Jahre 1812 überschrieb der Besitzer der Güter von Lubliniec Franciszek Grotowski im Testament sein Vermögen dem Erziehungsheim für Waisen ohne Berücksichtigung des Standes und der Konfession. Grotowski starb ohne Nachkommen 2 Jahre später, seine Frau im Jahre 1826. 1832 verkaufte man die Güter von Lubliniec dem Grafen Renard, um einen Fonds für den Bau eines Heimes zu erreichen. Der Bau begann jedoch erst im Jahre 1843 und die feierliche Eröffnung des Erziehungsheimes war im Herbst des Jahres 1848.

Mapa miasta Lublińca z 1852 roku

Bis zu den Anfängen des XX. Jahrhunderts haben ungefähr 900 Schützlinge das Heim verlassen, von denen viele später den Beruf des Lehrers wählten. 1893 kauften die Behörden der Provinz Schlesien auch das damalige Schloss von Lubliniec und gründeten dort ein Krankenhaus für die ärmere Bevölkerung für 340 Betten. Von 1895 bis 1896 wurde es zu einer noch heute bestehenden psy-chiatrischen Anstalt. In den nächsten Jahrzehnten erwies sich die Entwicklung der Eisenbahn als Motor der Stadtentwicklung und zusammen mit ihr der Handel, das Handwerk und die Feinindustrie. In den Jahren zwischen den Weltkriegen wurde in der Stadt ein städtischer Schlachthof errichtet und das örtliche Heizkraftwerk umgebaut. Noch vor dem I. Weltkrieg existierten hier: Wollspinnerei (Eigentum der Firma „Union Textile” in Tschen-stochau), dampfbetriebenes Sägewerk, kleine Fabrik für Landmaschinen und die Eisengieße-rei von Piotr Szwarc. Lubliniec war das 74. Oberschlesische Infanterieregiment stationiert, das sich in den Kämpfen des Verteidigungskrieges im Jahre 1939 verdient gemacht hat.

Das Courant-Mietshaus befindet sich direkt am Marktplatz. Erbaut nach 1857 durch den Kaufmann jüdischen Glaubens aus Lubliniec und den Großvater der in Breslau geborenen Edith Stein - Salomon Courant. In der Kinderzeit verbrach-te Edith Stein, die als Karmelitin Teresia Bene-dicta a Cruce, hervorragende Philosophin und Pädagogin, Opfer des Konzentrationslagers in Auschwitz, durch den Papst Johannes Paul den II. heiliggesprochen wurde, ihre Ferien im Haus der Verwandten in Lubliniec. 1988 im Mietshaus, das gegenwärtig zur Familie Ullmann gehört, wurde die erste der Heiligen gewidmete Ausstellung eröffnet, die systematisch erweitert wurde. Im 2002, wegen des schlechten Gebäudezustandes, wurde die Exposition in die Hl.-Edith-Stein-KSW-SchulenGruppe verlagert.Vor einigen Jahren begann Lubliniec die Bemühungen um die Verleihung der Stadt der Schirmherrschaft von Teresia Benedicta a Cruce - Edith Stein. Die Krönung der Bemühungen war die Erklärung des Jahres 2008 in Lubliniec als Jahr von Edith Stein und die Feier der Verleihung der Schirmherrschaft am 11. Oktober 2008. Am 28. Februar 2009 nach der Generalsanierung des Courant-Mietshauses wurde dort das Muse-um Pro Memoria Edith Stein mit moderner, mul-timedialer Exposition und moderner Einrichtung eröffnet, die die über die Zeit hinaus greifende Botschaft der Heiligen den nächsten Generationen übermitteln soll.

 

RynekKlasztor O. OblatówDworzec kolejowyRynekZamek LublinieckiKościół św.AnnyUrząd MiastaDworzec kolejowyul. Lompy
Urząd MiastaMapa miasta Lublińca z 1852 roku